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Ratgeber20.07.2026

Stromanbieter jährlich wechseln: Lohnt sich das?

Illustration zur Kategorie „Ratgeber“: Stromanbieter jährlich wechseln: Lohnt sich das?

Kurze Antwort: Ja, ein jährlicher Anbieterwechsel ist erlaubt und für viele Haushalte die günstigste Strategie — solange die Kündigungsfrist des jeweils aktuellen Vertrags eingehalten wird.

Warum sich der jährliche Wechsel oft lohnt

Neukundenboni und günstige Einstiegspreise gelten fast immer nur im ersten Vertragsjahr. Ab dem 13. Monat rutschen viele Tarife in einen teureren Folgepreis — wer dann rechtzeitig kündigt und neu vergleicht, kassiert den Bonus im Idealfall jedes Jahr erneut, statt in den teuren Folgepreis hineinzulaufen. Die Details dazu, worauf beim Vergleich zu achten ist, stehen in Stromanbieter wechseln in 5 Schritten.

Die Kündigungsfrist ist der entscheidende Faktor

Ein jährlicher Wechsel funktioniert nur, wenn die Kündigungsfrist nicht verpasst wird — bei den meisten Tarifen ein bis drei Monate zum Ende der Mindestvertragslaufzeit. Wer diesen Zeitpunkt verstreichen lässt, steckt automatisch für eine weitere Laufzeit im teureren Folgepreis fest. Eine digitale Erinnerung an genau dieses Datum nimmt diese Sorge ab.

Gibt es einen Nachteil beim häufigen Wechseln?

Der Aufwand: Jedes Jahr Vergleich, Kündigung und neue Vertragsunterlagen. Wer wenig Zeit investieren will, findet auch Tarife ohne Mindestlaufzeit oder mit automatischer, aber jederzeit kündbarer Verlängerung — dann amortisiert sich ein Wechsel seltener, dafür entfällt der jährliche Aufwand.

Was ist mit dem Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhung?

Erhöht der aktuelle Anbieter zwischenzeitlich die Preise, muss nicht bis zum regulären Laufzeitende gewartet werden — dann greift ein sofortiges Sonderkündigungsrecht. Mehr dazu in Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhung: Sofort kündigen.

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